Pool-Wärmepumpe FAQ

Pool-Wärmepumpen: FAQ

Nachdem Sie einige Zeit überlegt haben, ob eine Wärmepumpe für Ihren Pool sinnvoll ist, sind Sie zu dem Entschluss gekommen, sich diese einfache und kostengünstige Art der Poolheizung zuzulegen. Schließlich sind Pool-Wärmepumpen sehr effizient, leise, langlebig und leicht zu installieren. Kurz: Sie sind die perfekte Wahl für alle, die auch an kühleren Tagen in angenehm warmem Wasser baden wollen. Ihre Entscheidung steht also fest. Doch jetzt fragen Sie sich, wo Sie die Wärmepumpe aufstellen sollen, wie Sie sie anschließen und wie hoch der Stromverbrauch ist sein wird. Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

Tipps zu Aufstellort, Stromverbrauch, Anschluss & vieles mehr

Pool-Wärmepumpe anschließen: Was muss ich beachten?

Für die Installation einer Pool-Wärmepumpe haben Sie zwei Optionen: Entweder Sie buchen den Anschluss-Service von POOL-SYSTEMS oder Sie nehmen es selbst in die Hand. Bei der ersten Variante wird Ihre elektrische Pool-Wärmepumpe fachgerecht installiert und in Betrieb genommen. Entscheiden Sie sich für die zweite Variante, gehen Sie wie folgt vor, um die Pool-Wärmepumpe selber anzuschließen:

  1. Unterbrechen Sie den Wasserkreislauf nach der Filteranlage.
  2. Verbinden Sie die beiden dadurch entstandenen Rohröffnungen mit Zu- und Ablauf der Pool-Wärmepumpe – am besten mithilfe des passenden Anschluss-Sets inklusive Schlauch, Verbinder und Kleber.
  3. Zum Schluss schließen Sie die Wärmepumpe für den Pool an das Stromnetz an – bei vielen Modellen ist der Anschluss an eine herkömmliche Steckdose vorgesehen.

Wo ist der beste Aufstellort für eine Pool-Wärmepumpe?

Für Ihre neue Pool-Wärmepumpe empfiehlt sich ein Aufstellort direkt neben der Filteranlage. Denn hier gibt es wahrscheinlich bereits einen Stromanschluss, den Sie direkt nutzen, beziehungsweise erweitern können. Prinzipiell können Sie Ihre Pool-Wärmepumpe aber auch bis zu 25 Meter von der Verrohrung vom Pool entfernt aufstellen. Bedenken Sie aber, dass der Energieverbrauch steigt, je größer die Entfernung der Wärmepumpe zum Becken ist.

Wichtig ist, dass die ideale Luftzirkulation für die Wärmepumpe gewährleistet wird. Der Grund: Sie saugt die Umgebungsluft an, zieht Energie aus ihr und gibt anschließend kalte Luft wieder ab. Ein unauffälliger Aufstellort für die Pool-Wärmepumpe im Freien, wie z.B. auf einer Garage oder hinter einer Hecke etwas abseits, wird empfohlen. Nicht zu empfehlen ist die Platzierung in einem geschlossenen Raum, wie im Gartenhaus oder im Keller, da hier nicht der benötigte Luftaustausch mit der Umgebung erfolgen kann.

Wie lange braucht eine Wärmepumpe zum Pool aufheizen?

Wie schnell der Pool mit einer Wärmepumpe warm wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen:

  • die Pumpengröße (Heizleistung)
  • die Größe und das Wasservolumen des Schwimmbeckens
  • die Außentemperatur
  • die Ausgangs- und Wunschtemperatur des Pool-Wassers.

Außerdem stellt sich die Frage, ob der Pool auch nach oben isoliert ist – sprich, ob zum Beispiel eine Rolladen-Abdeckung oder eine Pool-Überdachung vorhanden ist. Ist dem so, kühlt das Wasser natürlich langsamer aus.

All diese Faktoren erschweren es, eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen, wie lange eine Wärmepumpe zum Pool aufheizen benötigt. Vereinfacht lässt sich jedoch sagen: Mit der richtigen Größe der Pool-Wärmepumpe und bei guten Ausgangsbedingungen wird erreicht das Wasser innerhalb weniger Stunden die gewünschte Temperatur. Eine Wärmepumpe kann niemals zu groß dimensioniert werden, da die Laufzeit einer größeren Pool-Wärmepumpen auf die wärmsten Stunden des Tages beschränkt wird und somit ein noch effizienterer Betrieb möglich ist.

Übrigens: Die sogenannte Erstaufheizung dauert in der Regel etwas länger, da ein größerer Temperaturunterschied überwunden werden muss, um den Pool aufzuheizen. Ist das Wasser jedoch einmal warm, muss die Wärmepumpe in den kommenden Monaten nur noch den geringen Wärmeverlust ausgleichen, zu dem es tagsüber oder nachts kommt.

Hocheffizient und extrem sparsam durch Inverter-Technologie: Die erste Pool-Wärmepumpe auf dem Markt mit Full-Inverter®-Technik und Energie-Effizienzklasse A, C.O.P. Effizienz bis 16

Traditionelle Pool Wärmepumpen ohne Inverter: günstiger in der Anschaffung, aber deutlich teurer im Unterhalt, da bis zu dreimal so hoher Stromverbrauch als mit Inverter, C.O.P. Effizienz bis 6

Wärmepumpe für den Pool: Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Um die Temperatur von einem Kubikmeter Wasser um ein Grad Celsius zu erhöhen, wird eine Energie von etwa 1,16 kWh benötigt. Theoretisch könnten Sie also einfach ausrechnen, wie viel Kubikmeter Wasser Ihr Schwimmbecken fasst und diese Angabe mit 1,16 multiplizieren.

In der Praxis ist die Sache jedoch etwas komplizierter. Denn wie hoch der Stromverbrauch bei einer Pool-Wärmepumpe tatsächlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise dem Wirkungsgrad, auch genannt Coefficient Of Performance. Der C.O.P.-Wert gibt das Verhältnis von Stromverbrauch und Heizleistung an. Generell gilt: Je höher der C.O.P.-Wert der Pumpe, desto mehr Strom sparen Sie. Herkömmliche Poolheizungen haben meist einen C.O.P.-Wert von maximal 6. Wärmepumpen mit Step- oder Full-Inverter-Technik kommen dagegen auf einen Wirkungsgrad von 10 beziehungsweise 16. Das bedeutet: Sie bezahlen nur eine Kilowattstunde Strom und erhalten dafür bis zu 10 beziehungsweise 16 Kilowattstunden Heizleistung. Auf den Punkt gebracht: Je höher die Außentemperatur, desto höher der C.O.P.-Wert der Wärmepumpe und umso effizienter.

Neben den Wetterbedingungen und dem Wirkungsgrad spielt die Abdeckung Ihres Pools eine große Rolle bei der Berechnung des Stromverbrauchs einer Pool-Wärmepumpe. Ohne Pool-Überdachung kühlt er stärker aus und muss demzufolge länger beheizt werden, bis die Wunschtemperatur erreicht ist.

Kann ich eine Pool-Wärmepumpe mit einer Solaranlage kombinieren?

Mit einer Pool-Solarheizung können Sie das Pool-Wasser kostenfrei erwärmen – allerdings nur, wenn die Sonne scheint. Pool-Wärmepumpen funktionieren dagegen wetterunabhängig. Wenn Sie also eine konstante Wassertemperatur mit nochmals geringeren Betriebskosten erreichen wollen, lohnt es sich, eine Pool-Wärmepumpe mit einer Solaranlage zu kombinieren.

Tipp: Sollten Sie sich aus finanziellen Gründen zwischen einem der beiden Systeme entscheiden müssen, empfehlen wir, zunächst in eine Pool-Wärmepumpe zu investieren, da sie wetterunabhängig funktioniert und deutlich einfacher zu installieren ist. Später können Sie immer noch eine Solaranlage ergänzen.

Was mache ich mit meiner Wärmepumpe im Winter?

Mit den Pool-Wärmepumpen von POOL-SYSTEMS haben Sie die Möglichkeit, Ihren Pool ganzjährig bei Außentemperaturen von bis zu -20 °C zu beheizen und somit auch im Winter bei karibischen Wassertemperaturen zu baden. Sollten Sie allerdings den Pool in den Winterschlaf schicken, kann Ihre Wärmepumpe ebenfalls im Freien überwintern. Das Einzige, was es zu beachten gilt, ist, das Wasser aus dem Gerät ablaufen zu lassen. Dazu reicht es aus, den Zu- und Ablauf mittels der Schraubverbindungen von der Verrohrung zu trennen. So können Sie effektiv Ihre Pool-Wärmepumpe überwintern lassen, und sie funktioniert auch im kommenden Jahr noch einwandfrei.

Unser Tipp: Nutzen Sie für die Überwinterung die ebenfalls erhältliche Winter-Abdeckung für Ihre Pool-Wärmepumpe. Diese ist Wasser- und UV-undurchlässig und schützt Ihre Pumpe außerdem vor Schmutzeintrag.

Kann man eine Wärmepumpe in die Garage stellen?

Die Installation einer Pool-Wärmepumpe in einer Garage ist technisch machbar, erfordert jedoch spezielle Berücksichtigungen und ist in der Regel nicht zu empfehlen. Eine wichtige Voraussetzung ist eine adäquate Belüftung, da die Wärmepumpe nur effizient arbeitet, indem sie Wärme aus der Luft extrahiert. Eine Garage bietet in der Regel nicht den benötigten Luftstrom, was die Effizienz beeinträchtigen kann. Zudem ist es wichtig, genügend Freiraum um die Wärmepumpe herum zu lassen, um eine ordnungsgemäße Zirkulation zu gewährleisten. Eine professionelle Einschätzung und Installation durch einen Fachmann sind im Zweifel empfehlenswert, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlage sicherzustellen. Kontaktieren Sie uns gerne dazu.

Soll die Wärmepumpe in der Sonne stehen?

Wenn Sie Ihre Pool-Wärmepumpe in die Sonne stellen, hat dies keinen direkten Einfluss auf die Effizienz der Pumpe, kann aber indirekt von Vorteil sein. Wärmepumpen sind effizienter in wärmeren Umgebungen, da sie dann einfacher Wärme aus der Luft aufnehmen können. Daher kann eine sonnige Lage die Umgebungstemperatur erhöhen und so die Effizienz steigern.

Wann ist eine Pool-Wärmepumpe am effektivsten?

Die Effizienz einer Pool-Wärmepumpe ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Die optimale Betriebstemperatur liegt bei milder, feuchter Witterung, wie sie typischerweise im Frühling und Herbst vorkommt. In diesen Zeiten kann die Wärmepumpe effizient Wärme aus der Umgebungsluft ziehen. Bei kühleren Temperaturen, insbesondere unter dem Gefrierpunkt, kann die Effizienz deutlich abnehmen. Daher ist es wichtig, die Wärmepumpe entsprechend den lokalen klimatischen Bedingungen auszuwählen und gegebenenfalls zusätzliche Heizmethoden für extrem kalte Perioden in Betracht zu ziehen.

Wie nah darf eine Wärmepumpe am Pool stehen?

Der ideale Abstand einer Wärmepumpe zum Pool variiert, aber allgemein gilt, dass ein gewisser Abstand eingehalten werden sollte. Ein Mindestabstand von etwa 3 bis 5 Metern wird oft empfohlen. Dies stellt sicher, dass die Verbindungsleitungen zum Pool effizient sind, und reduziert gleichzeitig den Geräuschpegel der Wärmepumpe. Eine professionelle Beratung kann helfen, den idealen Standort für die Wärmepumpe unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren wie Luftstrom, Zugänglichkeit und Sicherheitsaspekte zu bestimmen.

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